Rezept für leckeres, saftiges Pulled Pork

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Pulled Pork, der absolute Klassiker der letzten Jahre. Mittlerweile in jedem Supermarkt fertig zu kaufen. Aber geschmacklich kommt es einfach nicht an selbst gemachtes ran. Aber warum Fertig kaufen, wenn das selbst machen gar nicht schwer ist. Zugegeben es braucht viel Zeit, aber es lohnt sich. Hier bekommt ihr mein Rezept, wie ich mein Pulled Pork mache.

Was ihr dafür benotigt:

Vorbereitung

Ich nehme meist ca. 2-3 Kilo Stücke aus dem Schweinenacken. Von der Schulter geht auch, aber der Nacken ist einfach besser mit Fett durchzogen und wird damit zarter. Den Nacken großzügig von jeder Seite mit dem BBQ-Rub bestreuen und festdrücken. Das ganze schweiße ich dann mit meinem Vakuumierer ein und lasse es für 12-24 Stunden im Kühlschrank ziehen. Sollte man keinen Vakuumierer haben, kann man das Fleisch auch fest in Frischhaltefolie einwickeln.

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Gerubter Nacken

Den Grill regelt man dann auf ca. 120 Grad ein. Bei einem Kohle-Grill empfiehlt sich die Minion-Ring-Methode. Bei Gas oder Keramikgrill einfach auf die Temperatur einregeln und für eine indirekte Zone sorgen. Es empfiehlt sich ein Thermometer zu verwenden, da die Kerntemperatur des Fleisches benötigt wird.

Bevor man den Nacken auflegt, gebe ich, in der Glut verteilt, 6-7 Stücke vom Räucherholz um einen schönen rauchigen Geschmack zu erzeugen. Das Fleisch lege ich dann immer in eine so genannte Schwedenschale. Diese hat den Vorteil das der Grill nicht dreckig wird, das Fleisch indirekt liegt und das man den herauslaufenden Fleischsaft auffängt. Diesen benötigen wir noch später um das Fleisch noch saftiger zu machen. Alternativ kann man natürlich auch eine Auflaufform unter das Rost legen.

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Pulled Pork im Smoker auf der Schwedenschale

Jetzt kommt der Punkt, an dem man auf das Grillthermometer zurückgreifen sollte. Denn das Pulled Pork ist fertig bei einer Kerntemperatur von ca. 93 Grad. Alternativ kann man aber auch am Fleisch fühlen, ob dieses weich ist und zerfällt. Diese Temperatur haben wir zirka nach 14-16 Stunden, kann aber nach Gewicht, Fettgehalt und Grilltemperatur variieren. Zwischendurch kommen sogenannte Plateu-Phasen an denen die Temperatur über längere Zeit nicht steigt. Das ist ganz normal und sollte einen nicht verunsichern. Für ganz eilige könnte man das Fleisch jetzt in Alufolie einpacken, aber ich persönlich finde das dadurch die schöne Kruste leidet und verloren geht.

Am liebsten mag ich das Pulled Pork gemoppt, also mit BBQ-Sauce eingepinselt. Ich mache dies bei ca. 91 Grad Kerntemperatur und es erzeugt einen leckeren geschmack und lässt die Kruste durch den karamelisierten Zucker schön dunkel werden.

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frisch nach dem Moppen

Wenn der Nacken die Kerntemperatur erreicht hat, wickel ich ihn in Alufolie ein und lasse ihn für 30 Minuten ruhen. Das Fleisch ist dann einfach saftiger.

Sollte das Pulled Pork mal unerwartet früh fertig werden, kann man es Problemlos über mehrere Stunden, zusammen mit Flaschen, gefüllt mit heißem Wasser, in eine Kühlbox geben.

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Pulled Pork, fertig aus dem Smoker

Das Pulled Pork kommt dann in eine Schale, den Fleischsaft aus der Schale dazu und wird dann mit zwei Gabeln gerupft und mit dem Saft vermischt.

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Gerupfter Nacken

Ideal dazu ist ein leckerer Cole Slaw oder man macht einen leckeren Pulled Pork Burger

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Pulled Pork Burger

 

 

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